Freitag, 6. September 2013

Mach was du am besten kannst...


Martin möchte Maler werden, das weiß er genau.
Vögel malt er rot, und Elefanten malt er blau.
Sein Lehrer sagt ihm ins Gesicht: „Rote Vögel gibt es nicht!
Du hast sicher kein Talent!“ Und Martin malt nie mehr.

Kathrin möchte Schiffer werden auf ‘nem Schlepperkahn.
Schippern auf dem Rhein von Basel bis nach Rotterdam.
Doch ihr Bruder lacht sie aus: „Da wird sowieso nichts draus!“
Und Kathrin denkt im Stillen: „Sicher hat er recht.“

Mach, was du am besten kannst,
das ist für alle gut.
Mach, was du am liebsten tust,
auch wenn’s nicht jeder tut.

Träume kann dir keiner nehmen,
dafür musst du dich nicht schämen.
Mach, was du am besten kannst,
verliere nicht den Mut.

Du hast sicher eigne Pläne, einen eignen Traum.
Willst vielleicht mal Gärtner werden oder Zirkusclown.
Bis ein andrer dich verlacht und sich drüber lustig macht.
Plötzlich wirst du mutlos und verlierst dein Selbstvertraun.

Mach, was du am besten kannst ...

Wer dir deine Flügel stutzt, hat oft die eignen nie benutzt,
blieb immer nur am Boden und wäre doch so gern geflogen.
Mach, was du am besten kannst ...
Mach, was du am besten kannst ...

Der Titel „Mach, was du am besten kannst“ befindet sich auf der CD „Ich schaff‘ das schon!“

MACH, WAS DU AM BESTEN KANNST
Musik: Eberhardt Rink
Text: Ute Rink

Dieses Lied auf unserer Kinder CD hat mich heute beim Auto fahren wieder begleitet, schon gefühlte 1000 mal hab ich es gehört aber heute irgendwie mit anderen Ohren.

Ich denke so oft: Was werden wohl die anderen denken? Insgeheim habe ich so viele Träume aber ich schäme mich diese auszusprechen. Zu oft wurde mir eingetrichtert das man so etwas nicht darf. Das meine Wünsche und träume nicht zählen.

In meiner Kindheit und Teeniezeit durfte ich nur heimlich Träumen. Als die Kinder kamen habe ich das Träumen aufgegeben. Schließlich sind jetzt die Kinder im Vordergrund und ich werde alles dafür tun das sie ihre Träume verwirklichen können.
In den letzten Monaten ist mir aber immer wieder bewusst geworden das sich das eine vom anderen garnicht Ausschließt.

Ich habe mir bewusst vorgenommen manche Träume einfach mal auszuleben. Und tatsächlich ergab sich ganz spontan und völlig Unerwartet ein Fotoshooting. Bei einem Fotograf war ein Model das abgesprungen und suchte ganz spontan eins. Ich fragte also ganz schüchtern nach, was Vorraussetzungen man bräuchte.
Und ehe ich mich versah saß ich am nächsten Tag da und wurde von einer Professionellen Visagistin geschminkt und gestylt und stundenlang geshootet, so das ich mich danach kaum bewegen konnte vor Muskelkater.

Eine Wunderbare Überraschende Erfahrung. Niemals hätte ich gedacht als zweifache Mutter vor der Kamera zu stehen und dabei riesigen Spass zu haben und sehr gutes Feedback zu bekommen.


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